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Wilhelm Löhe – Ein Vater der Diakonie und Seelsorge

Cover Sabbat

ISBN 978-3-939075-27-1

Wilhelm Löhe einer der „Kirchenväter“ der lutherischen Kirche Bayerns hatte ein großes Seelsorgerliches Anliegen, das sich in seinem Schrifttum wie auch in den von ihm gegründeten Anstalten deutlich zeigt. Löhe, der von 1808 bis 1872 lebte, bekleidete die meiste Zeit seines Lebens eine einzige Pfarrstelle in dem kleinen Dorf Neuendettelsau in Franken. 1849 gründete er die „Gesellschaft für innere Mission im Sinne der lutherischen Kirche“, 1853 wurde die „Missionsvorbereitungsanstalt” von Nürnberg nach Neuendettelsau verlegt und 1854 die Diakonissenanstalt in Neuendettelsau gegründet, die schnell zu einem der größten Diakonissenhäusern in Deutschland anwuchs. Die diakonischen und missionarischen Unternehmungen der Neuendettelsauer Diakonie haben bis heute eine weltweite Dimension erreicht.

Als Grundlage aller diakonischen Arbeit sah Löhe die persönliche Glaubenverbindung mit Christus, die sich in regelmäßigem Gebet äußert. Eine weite Verbreitung dieser Gedanken erreichte Löhe in der Pfarrerausbildung sowie durch seine pastoraltheologische Schrift: Der evangelische Geistliche.

Um weitere Volksschichten zu erreichen, fasste Löhe  schon in frühen Jahren den Plan einer Traktatgesellschaft zur Verbreitung christlicher Kleinschriften. Im Verbund mit mehreren Pfarrern aus der näheren Umgebung wurde diese in die Tat umgesetzt.

Löhe hat mehrere Kleinschriften verfasst, zu denen auch „Sabbat und Vorsabbat“ gehört (1. Auflage 1843). Bis zum Jahr 1933 waren 8 Auflagen dieser kleinen Anleitung zum „inneren Gebet“, wie Löhe es nannte, gedruckt worden. Die jetzt leicht gekürzte Auflage soll weiterhin als Anleitung zur Stille und zum Gebet dienen. In dieser Schrift, die wie ein Katechismus in Frage und Antwort aufgeteilt ist, werden Auszüge eines Gebetsbuches aus der Zeit der lutherischen Orthodoxie von Caspar Calvör (1650-1725) wiedergegeben.

Wilhlem Löhe betont, dass der Stille und Andacht eine Vorbereitung und richtige Herzenshaltung vorausgehen muss. Um in Gottes Gegenwart zu kommen, müssen wir uns ihm nahen – nahen in unseren Herzen und Gedanken. In einem Dialog aus Frage und Antwort nennt der Seelsorger hierzu Schritte und gibt Gedankenanstöße.  

 

 

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