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Der Württembergische Pietismus ...

Gegenw.

Johann Albrecht Bengel – In der Gegenwart Gottes

Bekenntnisse und Zeugnisse. Der Sammelband enthält selbstbiographische Notizen Bengels und Gedanken zu Themen des Glaubens wie z.B. “Die Majestät Gottes”, “Das Wort Gottes”, “Das Predigtamt” usw. Weiter  sind Auslegungen zu den Sendschreiben der Offenbarung und vier Predigten abgedruckt. Der Band will dem Leser die liebenswerte Erscheinung des Schrifttheologen Bengel und seine tiefgründige Theologie nahebringen.

ISBN 978-3-939075-32-5  

Bengel

Johann Albrecht Bengel – Du Wort des Vaters rede du!

Ausgewählte Schriften, Predigten und Lieder. Bekenntnisse und Zeugnisse. Der Band enthält selbstbiographische Notizen Bengels, Lieder, Gebete. Es sind Aufsätze über das Schriftverständnis und Predigten enthalten, die Bengel als Prediger und Lehrer zeigen. Bengel suchte Strahlen der göttlichen Wahrheit in der Heiligen Schrift – die hier gesammelten Gedanken wollen auch uns dazu aufrufen.

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Philipp Friedrich Hiller – Das Wort und Christus in dem Wort.

Ausgewählte Betrachtungen und Lieder von Hiller mit Einführungen und Anmerkungen von Irmgard Scheffbuch-Weth. Neben Liedern Hillers enthält das Buch Gedanken über das Wort und das Christuszeugnis im Alten Testament aus Hillers theologischen Schriften sowie Beispiele für Hillers Schrifterklärung.

Weisheit

Johann Ludwig Fricker – Weisheit im Staube

Aufsätze und Fragmente über das geistliche Leben. Fricker bedenkt Themen wie: “Von der Erkenntnis Gottes und Christi”, “Rechtfertigung”, “Heiligung”, “Vom Stand der Vollkommenheit”. Daneben sind neben einer biographischen Einleitung Auslegungen zum Römer- und Jakobusbrief, Lieder und Briefe enthalten. 

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Philipp Matthäus Hahn – Die gute Botschaft vom Königreich Gottes

Eine Auswahl aus seinen Predigten, Aufsätze und Briefe. Philipp Matthäus Hahn hatte eine große Botschaft, die ihn bestimmte: Das Königreich Gottes. Der Band enthält neben Aufsätzen und Briefauszügen eine Einleitung zur Bergpredigt und zu den Seligpreisungen sowie 8 Predigten über das Königreich Gottes.

ISBN 978-3-939075-32-5  

Der Pietismus – die zweite große Erneuerungsbewegung in der Kirche nach der Reformation – hat in wohl keinem Landstrich so stark gewirkt und so nachhaltig die Menschen geprägt wie in Württemberg.

Der lutherische Pietismus ist vor allem auf Philipp Jakob Speners Programmschrift “Pia Desideria” und auf seine Eröffnung eines Gesprächskreises in Frankfurt, dem “Collegium Pietatis” zurückzuführen. In der “Pia Desideria” ruft Spener die Christen bzw. die Kirche auf, dem Wort Gottes mehr Raum zu geben und das praktische Leben von ihm bestimmen zu lassen.

Der entscheidende Durchbruch des Pietismus in der lutherischen Kirche gelang jedoch nicht Spener sondern seinem Schüler und Freund August Hermann Francke, der den hallischen Pietismus formte und durchsetzte.

Als Professor der Theologie an der neugegründeten Universität in Halle und als Gründer der halleschen Anstalten mit dem Waisenhaus und der Buchhandlung prägte Francke Generationen von Theologen und Erziehern und gab der lutherischen Kirche ein Beispiel für einen Glauben, der sich für die Not praktisch einsetzt und der die Welt verändern will.

Aus vielen Ländern Europas und aus allen Gegenden Deutschlands kamen Theologiestudenten nach Halle und brachten den Pietismus zurück in ihre Heimat.

Auf Württemberg übte Francke direkten Einfluss durch seine siebenmonatige Süddeutschland-Reise im Jahr 1717. Der Höhepunkt der Reise, die einem Triumphzug glich, war der Aufenthalt in Württemberg. Er machte u.a. in Schwäbisch Hall, Stuttgart, Tübingen, Denkendorf (wo er Bengel traf), Biberach und Ulm Station. In Stuttgart war die Stiftskirche gefüllt bis auf den letzten Platz, die Leute standen bis hinaus auf die Straße, in Ulm reichten die 6000 Sitzplätze im Münster nicht aus um die Menge von 7-8000 Menschen zu fassen. Francke predigte oft 2 Stunden lang. Und nach den Gottesdiensten blieben die Menschen in den Kirchen sitzen um ihm weiter zuzuhören. Johann Albrecht Bengel urteilte über diese Reise: “Er hat einen herrlichen Segen über das Land (Württemberg) erteilt.”  

Bücher zu August Hermann Francke:

Cover Peschke klein

Erhard Peschke:
Die Theologie August Hermann Franckes 

In dem vorliegenden Beitrag zeigt Peschke Züge der Theologie Franckes anhand verschiedener Begriffe und prägender Ideen dieser bis heute nachwirkenden Persönlichkeit auf. Ein bedenkenswerter und zu weiterem Studium anregender Aufsatz über die Wurzeln des Pietismus –- der nach der Reformation wichtigsten Erneuerungsbewegung der Kirche.

Dass sich der Pietismus in Württemberg schnell etablieren konnte lag vor allem an Johann Albrecht Bengel (1687-1752). Bengel stand  während seines Theologie-Studiums in Tübingen dem pietistisch geprägten Professor Andreas Adam Hochstetter am nächsten. Nach Beendigung seines Theologiestudiums unternahm er eine achtmonatige Studienreise durch Deutschland. Drei Monate hiervon verbrachte er in Halle, wo er die Universität und die halleschen Anstalten kennenlernte und Franckes Vorlesungen und Predigten besuchte. Bengel war  beeindruckt von der Weite der halleschen Aktivitäten und von dem Gemeinsinn, den er dort erlebte.

Wieder zurück in Württemberg trat Bengel 1713 das Amt des Präzeptors an der neuerrichteten Klosterschule in Denkendorf an. 28 Jahre lang hat er dieses Amt ausgeübt und 12 Jahrgänge künftiger Theologen auf ihr Studium vorbereitet. Viele dieser 300 Theologen haben bleibende Eindrücke von den Jahren in Denkendorf und ihrem Lehrer Bengel mitgenommen. Mit vielen seiner 300 Schüler stand er Zeit seines Lebens in Verbindung und war somit väterlicher Freund vieler Pfarrer Württembergs.

Weitere Titel zu Johann Albrecht Bengel:

hehl klein

Werner Hehl: Johann Albrecht Bengel

Eine Biographie über J. A. Bengel, der der theologische Lehrer des schwäbischen Pietismus war. Bengels Einfluss und Vorbild machte den Pietismus in Württemberg zu einer von intensivem Schriftstudium geprägten Bewegung.

Zu Bengels erstem Jahrgang an Schülern gehörte Philipp Friedrich Hiller (1699-1769). Der Junge der früh Waise wurde besuchte ab 1713 die Klosterschule Denkendorf. Hier kam es zu einer tiefgreifenden Begegnung mit Johann Albrecht Bengel – aus der eine lebenslange Verbundenheit des Lehrers und des Schülers erwuchs. Schon dort in der Klosterschule fiel der Pfarrerssohn durch seine musikalische und dichterische Begabung auf.

Später kam mancherlei Krankheitsnot in seiner Familie auf. Seine Frau, die Mutter von sieben Kindern war, wurde mehrmals schwer krank sodass man nicht mit ihrem Überleben rechnen konnte. Hiller selbst traf 1751 der schwere Schlag, dass er infolge eines Halsleidens innerhalb kurzer Zeit trotz aller ärztlichen Bemühungen seine Stimme verlor. Seine Predigttätigkeit konnte er hierdurch nicht mehr ausüben. Indem er einen Vikar einstellte konnte er seine Stelle behalten und übte weiter die Seelsorge aus. Nun nutzte er die Zeit zu vertieftem Bibelstudium und zu seinem dichterischen Arbeiten.

Philipp Friedrich Hiller war der bedeutendste Liederdichter des württembergischen Pietismus. Man hat ihn deswegen schon den schwäbischen Paul Gerhardt genannt.

Auf Bitten von Freunden dichtete er sein "Geistliches Liederkästlein". Durch diese Lieder wurde er einer der großen Lehrer von Kirche und Pietismus in Württemberg und ein Multiplikator der Theologie Bengels.

Zu Hiller empfehlen wir und verweisen auf die Seite über ihn:

Liederkästlein klein
Brecht klein

Philipp Fr. Hiller: Geistliches Liederkästlein

Der süddeutsche Klassiker unter den Andachtsbüchern. Hiller, der Dichter des württembergischen Pietismus verfasste dieses ungewöhnliche  Andachtsbuch mit Andachten für zwei Jahre. Einem Bibelwort folgt ein kurzer Gedanke und jeden Tag ein Lied bzw. Gedicht mit mehreren Strophen das den Gedanken aufgreift und auslegt.

Martin Brecht (Hrsg.):
Gott ist mein Lobgesang 

Zum 300. Geburtstag Philipp Friedrich Hiller erschien dieser Sammelband, der sich mit Leben, Werk und Wirkung Hillers beschäftigt. Das Buch beleuchtet Hiller und Aspekte des Pietismus in theologischer, geschichtlicher und auch praktischer Bedeutung. Es zeichnet ein Bild von Hiller, seiner Zeit und den Nachwirkungen seiner Dichtung.

Ein weiterer bedeutender Theologe Württembergs, Johann Ludwig Fricker (1729-1766), wurde als eine “geheimnisvolle Persönlichkeit” bezeichnet. Wenig ist über seine Lebensumstände bekannt, da er wenig erzählt hat und nicht vieles schriftlich festgehalten wurde. Er war der Wegbereiter einer ins 19. Jahrhundert hineinreichenden Erweckung auf der schwäbischen Alb.

Als Student wurde er im Jahr 1748 von einer Stunde Bengels, die dieser im Tübinger Stift hielt sehr ergriffen. Während seiner Studienzeit kam er mit Friedrich Christoph Oetinger und mit Friedrich Christoph Steinhofer in Kontakt. Fricker hielt sich längere Zeit in Amsterdam und später im Rheinland auf, wodurch er zu einem Mittelsmann zwischen dem rheinischen Pietismus, der durch Gerhard Tersteegen geprägt war und dem württembergischen Pietismus wurde.

Fricker bewegte vor allem die Frage nach der Heiligung des Lebens – bis in seine Sterbestunde hinein. Dies spürt man auch seinen Aufsätzen ab. Mit nur 37 Jahren starb er nach einer ernsten Krankheitszeit die auf eine Erkältung folgte unerwartet und viel zu früh um noch manches Werk zu vollenden.

 

 

Auch Philipp Matthäus Hahn (1739-1790) war eine bedeutende Persönlichkeit des württembergischen Pietismus. Er stand mit vielen Vertretern des damaligen Geisteslebens in Verbindung: Lavater, Harttmann, Oetinger, S. Collenbusch und andere waren mit ihm befreundet. Herzog Karl Eugen von Württemberg schätzte ihn sehr. J. W. Goethe besuchte ihn 1799 während seiner Schweizerreise, und sogar Kaiser Josef II. durfte er seine astronomische “Weltmaschine” vorführen.

Er vereinigte große Gegensätze in seiner Person. Er war ein hochbegabter Theologe der der mit seiner Botschaft vom Königreich Gottes in Jesus Christus eigene Wege ging, andererseits war er ein scharfsinniger Denker, Mathematiker und Mechaniker, dessen weitreichende Ideen und Erfindungen noch heute Bewunderung hervorrufen.

Aber zuerst war er Pfarrer – seine Liebe galt aber vor allem der Sache des Reiches Gottes hierfür lehnte er ehrenvolle Berufungen auf den anderen Gebieten ab. Er setzte sich dafür ein, dass Laien und nicht nur die Pfarrer die Erbauungsstunden halten und dass die Pfarrer die Laien schulen und anleiten. Modern klingende Gedanken, die den Pietismus und das kirchliche Leben in Württemberg prägten. 

 

 

 

 

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